Seit Jahren bewundern Besucher des Carmen Thyssen Museums die spanische Kunst des 19. Jahrhunderts an den Wänden, oft ohne zu wissen, dass ein bedeutendes Stück antiker Geschichte direkt unter ihren Füßen liegt. In einer Provinz, die auch historische Orte wie El Borge, die Rosinenhauptstadt, beheimatet, wird das Museum nun endlich sein unterirdisches Geheimnis lüften.
Category: Events
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Underground Málaga: Roman Villa at Carmen Thyssen Opens
For years, visitors to the Carmen Thyssen Museum have admired the 19th-century Spanish art on the walls, often unaware that a significant piece of ancient history lay right beneath their feet. After a long wait—coinciding with the Gran Hotel Miramar’s centenary celebrations—the museum is set to unveil its underground secret.
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Visuelle Kultur: Mona Kuhn und Málagas Agenda 2026
Málaga wird oft für seine “Kunstmeile” und die prominenten Franchise-Museen gefeiert, die den Hafen und das Stadtzentrum säumen. Der wahre kulturelle Puls einer Stadt findet sich jedoch oft in ihren städtischen Initiativen. In diesem Jahr hat sich das Museo del Patrimonio Municipal (MUPAM) still und leise an die Spitze der Agenda für bildende Kunst 2026 gesetzt, und zwar mit einer anspruchsvollen, hochkarätigen Präsentation: der ersten monografischen Ausstellung von Mona Kuhn in Spanien.
Ein Wandel in der kulturellen Erzählung
Jahrelang haben wir uns an Blockbuster-Namen und importierte Sammlungen gewöhnt. Auch wenn diese wertvoll sind, ist es ein besonderes Vergnügen zu sehen, wie eine lokale Institution wie das MUPAM etwas Spezifisches, Zeitgenössisches und international Relevantes kuratiert.
Mona Kuhn, eine renommierte zeitgenössische Fotografin, die für ihre intimen, traumartigen Darstellungen der menschlichen Gestalt bekannt ist, bringt frischen Wind in die lokale Szene. Ihre Arbeit erforscht oft die Vertrautheit zwischen Fotografin und Subjekt und löst sich von der voyeuristischen Natur, die oft mit der Aktfotografie assoziiert wird, um sie durch echte Verbindung und Abstraktion zu ersetzen.
Warum dies für 2026 wichtig ist
Die Ausrichtung von Kuhns erster Einzelausstellung in Spanien ist eine Absichtserklärung. Sie deutet darauf hin, dass sich das Netzwerk der Museos Málaga in der Saison 2025/26 hin zu einem kuratierteren, bedachteren Ansatz bewegt, anstatt sich ausschließlich auf touristenstarke Blockbuster zu verlassen.
Die Ausstellung bietet ein ruhiges, fast meditatives Erlebnis – ein starker Kontrast zum Trubel der nahegelegenen Calle Larios. Sie lädt die Besucher ein, innezuhalten und sich auf einer tieferen Ebene mit der visuellen Kultur auseinanderzusetzen. Die für diese Schau ausgewählten Werke unterstreichen Kuhns Meisterschaft des Lichts und ihre Fähigkeit, die metaphysische Präsenz ihrer Subjekte einzufangen.
Praktische Details
Wenn Sie Ihren Kulturkalender planen, ist dies ein Pflichttermin. Die Ausstellung ist derzeit geöffnet und bleibt bis zum 2. November 2026 zu besichtigen.
- Ort: MUPAM (Museo del Patrimonio Municipal), in der Nähe des Tunneleingangs bei der Alcazaba.
- Daten: Ab sofort bis zum 2. November 2026.
- Atmosphäre: Anspruchsvoll, ruhig und visuell beeindruckend.
Für diejenigen, die mehr von dem entdecken möchten, was die Stadt in dieser Saison zu bieten hat, ist ein Blick auf die Kulturagenda unerlässlich, da im Laufe des Jahres neue Termine und begleitende Aktivitäten angekündigt werden.
Es ist wirklich erfrischend zu sehen, wie das MUPAM in den Mittelpunkt rückt. Wenn man durch diese Galerien geht, bekommt man das Gefühl, dass Málagas kulturelle Identität reift – und sich über das Bedürfnis hinausentwickelt, einfach nur zu beeindrucken, um stattdessen wirklich zu inspirieren.
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Visual Culture: Mona Kuhn and Málaga’s 2026 Agenda
Málaga is often celebrated for its “mile of art” and the prominent franchise museums that dot the port and city center. However, the real pulse of a city’s culture is often found in its municipal initiatives. This year, the Museo del Patrimonio Municipal (MUPAM) has quietly positioned itself at the forefront of the 2026 visual arts agenda with a sophisticated, high-caliber showcase: the first monographic exhibition of Mona Kuhn in Spain.
A Shift in the Cultural Narrative
For years, we’ve grown accustomed to blockbuster names and imported collections. While these are valuable, there is a distinct pleasure in seeing a local institution like MUPAM curate something specific, contemporary, and internationally relevant.
Mona Kuhn, a renowned contemporary photographer known for her intimate, dreamlike depictions of the human form, brings a breath of fresh air to the local scene. Her work often explores the camaraderie between the photographer and the subject, stripping away the voyeuristic nature often associated with nude photography and replacing it with genuine connection and abstraction.
Why This Matters for 2026
Hosting Kuhn’s first solo show in Spain is a statement of intent. It suggests that the Museos Málaga network is moving towards a more curated, thoughtful approach for the 2025/26 season, rather than relying solely on tourist-heavy blockbusters.
The exhibition offers a serene, almost meditative experience—a stark contrast to the bustle of Calle Larios nearby. It invites visitors to slow down and engage with visual culture on a deeper level. The works selected for this show highlight Kuhn’s mastery of light and her ability to capture the metaphysical presence of her subjects.
Practical Details
If you are planning your cultural calendar, this is a priority stop. The exhibition is currently open and will remain visitable until November 2, 2026.
- Location: MUPAM (Museo del Patrimonio Municipal), located near the tunnel entrance by the Alcazaba.
- Dates: Now through November 2, 2026.
- Vibe: Sophisticated, quiet, and visually stunning.
For those looking to explore more of what the city has to offer this season, keeping an eye on the cultural agenda is essential as new dates and parallel activities are announced throughout the year.
It is genuinely refreshing to see the MUPAM taking center stage. Walking through these galleries, you get the sense that Málaga’s cultural identity is maturing—moving beyond the need to simply impress, and starting to truly inspire.
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Jenseits der Muse: Picasso und Françoise Gilot
In Málaga ist Pablo Picasso allgegenwärtig. Von den Magneten in den Souvenirläden bis hin zum monumentalen Museum, das seinen Namen trägt – die Stadt lässt Sie ihren berühmtesten Sohn nie vergessen. Es ist jedoch selten, dass wir hinter die Fassade der Legende blicken und die häusliche, oft komplexe Realität hinter der Leinwand betrachten können. Diesen Winter lädt uns die Ausstellung ‘Picasso: vida con Françoise’ genau dazu ein.
Diese Sammlung, die derzeit in der Sala de Exposiciones Temporales zu sehen ist, stellt ein Highlight des kulturellen Winterprogramms der Stadt dar. Sie verschiebt den Fokus von Picasso, dem einsamen Genie, auf Picasso, den Partner und Vater, gefiltert durch die Linse seiner zehnjährigen Beziehung zu Françoise Gilot.
Die Frau, die mehr als eine Muse war
Françoise Gilot (1921–2023) war eine Anomalie in Picassos Leben. Sie war selbst eine talentierte Malerin, intellektuell ebenbürtig und bekanntermaßen die einzige Frau, die ihn verließ. Während die Geschichte die Frauen in Picassos Leben oft auf bloße Subjekte reduziert – weinende Frauen oder schlafende Musen – versucht diese Ausstellung, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Die Schau konzentriert sich auf die gemeinsame Zeit, hauptsächlich in Vallauris, Frankreich. Dies war eine Zeit der Familienerweiterung (mit der Geburt ihrer Kinder Claude und Paloma) und des künstlerischen Experimentierens. Doch statt großer Ölgemälde hebt die Ausstellung Stiche und Lithografien hervor – Medien, die sich eher wie Tagebucheinträge anfühlen als wie formelle Porträts.
Ein grafisches Tagebuch der Häuslichkeit
Laut der offiziellen städtischen Agenda steht das grafische Werk im Mittelpunkt, das ihren Alltag dokumentiert. Die Linien sind fließend, schnell und intim. Sie betrachten kein distanziertes Modell; Sie sehen eine Frau, die liest, denkt und im gemeinsamen Raum des Hauses des Künstlers existiert.
Besucher können Folgendes erwarten:
- Intime Porträts: Darstellungen von Françoise, die ihre Stärke und ikonische Präsenz einfangen (oft symbolisiert durch das Motiv der „Blumenfrau“).
- Familienleben: Der Einzug der Kinder in Picassos Werk, der seinen Fokus auf Unschuld und Spiel verschiebt.
- Die technische Meisterschaft: Eine Präsentation, wie Picasso in dieser speziellen Ära die Grenzen der Lithografie verschob.
Warum jetzt besuchen?
Während wir uns durch die Wintersaison 2026 bewegen, bietet Málaga eine Atempause vom hektischen Sommertourismus. Dies ist die Zeit für „Slow Culture“. Die Ausstellung bietet einen ruhigen Raum, um nicht nur über Kunstgeschichte, sondern auch über menschliche Beziehungen nachzudenken. Sie fordert den Betrachter heraus, Gilot nicht als Nebenfigur, sondern als Protagonistin zu sehen, die eine entscheidende Ära der Kunst des 20. Jahrhunderts prägte.
Für diejenigen, die bereits das Hauptmuseum, das Museo Picasso, besucht haben, dient dies als perfekte narrative Ergänzung – ein Blick hinter die Kulissen auf die menschliche Dynamik, die das Werk antrieb.
Es ist erfrischend zu sehen, dass Málagas Kulturkalender diese nuancierten Erzählungen aufgreift. Wenn man durch die Ausstellung geht, kann man nicht anders, als Bewunderung zu empfinden – nicht nur für die Kunst an den Wänden, sondern auch für die Resilienz der Frau, die einen aus dem Rahmen heraus anblickt.
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Picasso and Françoise Gilot Take Center Stage this Winter
In Málaga, Pablo Picasso is everywhere. From the magnets in souvenir shops to the monumental museum that bears his name, the city never lets you forget its most famous son. However, amidst a backdrop of history that includes the Gran Hotel Miramar celebrating 100 years, it is rare that we get to peel back the layers of the legend and look at the domestic, often complex reality behind the canvas. This winter, the exhibition ‘Picasso: vida con Françoise’ invites us to do exactly that.
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Gaucín: Málagas neuestes ‘Magisches Dorf’ für 2026
Während die Costa del Sol oft die Schlagzeilen beherrscht, findet man die wahre Seele Málagas häufig, indem man dem Meer den Rücken kehrt und ins Landesinnere fährt. Der Januar 2026 begann mit hervorragenden Neuigkeiten für Liebhaber des ländlichen Tourismus: Ein neues Juwel in der Serranía de Ronda ist offiziell dem prestigeträchtigen Netzwerk der Pueblos Mágicos de España (Magische Dörfer Spaniens) beigetreten.
Dieses Dorf ist Gaucín, und wenn Sie es noch nicht besucht haben, ist dies Ihr Zeichen, einen Wochenendausflug zu planen.
Der ‘Balkon der Serranía’
Laut aktuellen Berichten von El Confidencial wurde Gaucín Anfang dieses Monats aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus kulturellem Erbe, strategischer Lage und der Bewahrung lokaler Traditionen für diese Ehre ausgewählt.
Lokal als Balcón de la Serranía bekannt, thront Gaucín auf 626 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist nicht nur ein weiteres weißes Dorf; es ist ein Aussichtspunkt. An einem klaren Wintertag sind die Aussichten schlichtweg atemberaubend. Man kann am Felsen von Gibraltar vorbeischauen und deutlich das Rif-Gebirge in Marokko auf der anderen Seite der Meerenge sehen. Es ist einer der wenigen Orte in Málaga, wo zwei Kontinente auf ein einziges Foto passen.
Die Adlerburg
Das Kronjuwel des Dorfes ist das Castillo del Águila (Adlerburg). Diese Festung, die bis in die Römerzeit zurückreicht, aber von den Arabern erheblich erweitert wurde, wacht seit Jahrhunderten über den südlichen Eingang zur Serranía de Ronda.
Im Gegensatz zu gepflegteren touristischen Stätten fühlt sich die Burg hier rau und authentisch an. Der Aufstieg ist steil – tragen Sie gutes Schuhwerk –, aber die Belohnung ist ein 360-Grad-Panorama, das genau erklärt, warum dieser Ort tausend Jahre lang militärisch so wichtig war.
Warum jetzt besuchen?
Die Auszeichnung als ‘Pueblo Mágico’ ist mehr als nur ein Etikett; sie hebt Orte hervor, die eine hohe Lebensqualität und ein besonderes Besuchererlebnis abseits des Massentourismus bieten.
Was Sie in Gaucín erwartet:
- Entschleunigte Straßen: Der Grundriss des Dorfes ist maurisch – eng, verwinkelt und steil. Er zwingt Sie dazu, einen Gang runterzuschalten.
- Künstlerisches Flair: Überraschend für ein kleines Dorf hat Gaucín eine lebendige Gemeinschaft internationaler Künstler angezogen. Sie werden mehrere kleine Ateliers und Galerien finden, die zwischen den traditionellen weiß getünchten Häusern versteckt sind.
- Gastronomie: Dies ist der Ort für deftige Bergküche. Halten Sie Ausschau nach Gerichten mit lokalem Wild, Kastanien aus dem Valle del Genal und traditionellen Eintöpfen.
Praktische Tipps für den Ausflug
- Anreise: Die Fahrt von der Küste (über Manilva/Casares) ist landschaftlich reizvoll, aber kurvenreich. Lassen Sie es ruhig angehen. Alternativ bietet die Anreise von Ronda aus eine wunderschöne Abfahrt durch die Berge.
- Parken: Versuchen Sie nicht, tief in die Altstadt zu fahren. Es gibt Parkplätze am Ortsrand in der Nähe des Dorfeingangs. Es ist ein kurzer Fußweg ins Zentrum und erspart Ihnen den Stress, durch unmöglich enge Gassen zu navigieren.
- Reisezeit: Winter und Frühling sind ideal. Die Luft ist frisch, die Sicht über die Meerenge ist am besten und die umliegenden Hügel sind saftig grün.
Wir lieben es zu sehen, wie unsere Dörfer im Landesinneren die Anerkennung erhalten, die sie verdienen. Gaucín war schon immer ein Favorit für Kenner, und diese Anerkennung im Jahr 2026 bestätigt, dass es eine der besondersten Ecken unserer Provinz bleibt. Ob Sie wegen der Geschichte kommen oder einfach nur für ein ruhiges Mittagessen mit Blick auf Afrika – der Ausflug lohnt sich.
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Why Gaucín is Málaga’s Newest Magical Village for 2026
While the Costa del Sol often dominates the headlines, the true soul of Málaga is frequently found by turning your back to the sea and heading inland. January 2026 has started with excellent news for rural tourism enthusiasts and those considering a relocation to Málaga’s rural villages: a new gem in the Serranía de Ronda has officially joined the prestigious network of Pueblos Mágicos de España (Magical Villages of Spain).
